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Amigos - Jan Heitmann und George Danzer

Frage.

Von GeorgeDanzer, 08.01.2008, 5645 Aufrufe, 91 Kommentare | Kommentar hinzufügen

 Hi, erst mal muss ich meine Bewunderung ausdrücken, hab dich erst für einen Aufschneider gehalten, dann aber mal bei Pokerstars gekuckt, was und wie du spielst. Respekt und Hut ab, ich würd bei 3 Simultanturnieren schon den Überblick verlieren, geschweige denn sinnvoll spielen. Nun hab ich ein paar Fragen und bitte um eine Antwort:

Ab welchem Kontostand empfiehlst du welchen Turniereintritt? Bzw. welches n-fache empfiehlst du? 10, 50, 100? Hat das einen bestimmten Grund, dass du Anzahl Player und Eintritt so variierst? Wäre es nicht ertragreicher immer die gleiche Klasse zu spielen (wegen Wahrscheinlichkeitsverteilung oder so)? Nutzt du Software, welche die Maus ersetzt und fold/check/raise als Tastendruck ermöglicht? Wenn ja welche, gibts die im Web? Hast du zwei 22 Zoll-Bildschirme oder wie kann man 10 Turniere überblicken?
Viel Erfolg weiterhin und danke schon mal im voraus,
Gruß, ein Intelli.

So mag ich das. Erst ein paar Komplimente, damit ich diese PM (Personal Message über das Forum) nicht gleich lösche und dann ein paar vernünftige Fragen. Da muss ich mir für meinen Blog gar keine eigenen Gedanken mehr machen.

Meine Bankroll-requirements waren einmal nicht so solide fundiert, aber nach ein wenig Erfahrung und viel Research bin ich der Meinung, dass man mindestens 50 Buy ins für Sit and Go Turniere haben sollte. Nicht dass man in die Gefahr gerät, Pleite zu gehen oder schnell wieder eine Stufe absteigen zu müssen. Ich selber habe noch nie einen Downswing von über 25 Buy ins gehabt, aber man soll ja nicht so lange Unsinn machen bis man heult. Wurde mir in der Kindheit schon gesagt. 100 Buy ins können auch nicht schaden.

Leider starten nicht so viele Turniere ab den 114$ Turbo Turnieren, dass ich ausgelastet wäre. Das ist der Grund, weswegen ich in den Limits schwanke. Natürlich ist es am besten nur Turniere der selben Sorte zu spielen und bis zum 60$ Level auf Pokerstars auch kein Problem.

Ich verwende keine Software, die mir die Maus abnimmt, aber dank eines fleißigen Scripters habe ich ein Programm, welches mir, auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, das spielen doch sehr erleichtert. Ist zwar eher was für die Freaks, aber ihr könnt euch das Ding gerne auf folgendem Link einmal ansehen. StarsMTH. Der Ersteller freut sich sicher auch über eine Spende, sollte euch das Ding gefallen.

Die dringenden Tische werden mit einem Balken umgeben und die Maus über die Buttons gebracht. Damit wird die Mausbewegung minimiert und einer Sehnenscheidenentzündung vorgebeugt.

Desweiteren wird die Time Bank automatisch aktiviert, sollte ich noch etwas zu langsam sein.

Zum registrieren spare ich viel Zeit, da ich nicht durch die ganzen Popups durchklicken muss. Ansonsten sind noch ein paar kleinere Goodies dabei.

Ich spiele auf zwei 20 Zoll Monitoren mit einer Auflösung von jeweils 1600×1200 Pixeln. Die Pokerstars Tische befinden sich darauf in zwei Lagen, die Anordnung wird mir automatisch von einem Script angepasst, dass aber noch in der Testphase ist.

Gestern habe ich den ersten gröberen Downswing erlebt (analysiert doch mal diese Hand im SnG-Forum, Ausbildung),

 und deshalb heute einen Tag Auszeit mit Analyse und Programmierarbeit verbracht. Hier auf der Couch.

Hätte ich wohl gerne. Aber der Computer steht in meinem Schlafzimmerchen.

Und weil ich in diesem Blog bisher zu wenig Anglizismen verwendet habe.

Cu @ the tables, George.

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